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Aktuelles

Neubau in Wilmersdorf

Wenn heutzutage in Berlin ein Neubau entsteht, dann handelt es sich in der Regel entweder um eine öffentliche Einrichtung oder ein Hotel...

Wohnungsneubau ist in der Bundeshauptstadt zur echten Rarität geworden. Dabei wird gegenwärtig wieder sehr intensiv darüber diskutiert, dass Berlin auf Zeiten knappen Wohnraums zusteuert.

Die Berliner Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle geht mit gutem Beispiel voran.

neubau_01Im Berliner Innenstadtbezirk Wilmersdorf errichtet die Genossenschaft im Jahr 2012 einen siebengeschossigen Bau mit insgesamt zwölf 2 bis 3-Zimmer-Wohnungen mit Größen zwischen 68 und 96 Quadratmetern.

Die Bauarbeiten an der Düsseldorfer Straße (der Neubau bekommt die Hausnummern 24 A und B) beginnen im Frühjahr. Dabei wird das Gebäude an den Giebel des bestehenden Gebäudes auf dem jetzigen Parkplatz angebaut.

Die Märkische Scholle sieht ihre Bautätigkeit auch als Reaktion auf den demografischen Wandelund die gestiegenen Wohnansprüche der vorwiegend älteren Mitglieder.

„Bei der Planung des Gebäudes stand für uns das Thema Barrierefreiheit ganz weit oben auf der Agenda. Der Einbau eines Aufzugs ist daher selbstverständlich. Die Bäder sind sowohl mit einer bodengleichen usche als auch mit einer Badewanne ausgestattet.“, erläutert Jochen Icken, Technischer Vorstand der Genossenschaft. Neben dem Verzicht auf bauliche Stolperfallen, standen energetische Aspekte im Mittelpunkt der Planungen. Icken: „Neben einer hervorragenden Fassadendämmung, sorgt eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für einen minimalen Verbrauch an Heizenergie. So erreichen wir annähernd den sogenannten Passivhausstandard, was sich für die Bewohner positiv auf die Heizkosten.

Margit Piatyszek-Lössl, kaufmännischer Vorstand, ergänzt: „Wir legen Wert darauf, das Projekt nicht aus unserem Bestand heraus zu finanzieren. Je nach Höhe einer evtl. Förderung für energieeffizientes Bauen werden die Kaltmieten daher sicherlich zwischen 10,– und 12,– Euro pro Quadratmeter liegen.“

Ergänzt wird das Bauvorhaben durch eine Mieterbegegnungsstätte samt kleinem Café im Erdgeschoss. Hier haben die Mitglieder aus dem Innenstadtbereich dann die Möglichkeit, sich ganz zwanglos zum gemütlichen Austausch zu treffen. Nicht nur das: Die Märkische Scholle plant auch hier - ähnlich wie in ihren Wohnanlagen in Lichterfelde, Tempelhof und Reinickendorf ein buntes Programmangebot aus Information und Unterhaltung. Eine derartige Einrichtung fehlte bislang im innerstädtischen Bestand der Scholle.

Als zusätzliche Maßnahme gestaltet die Genossenschaft den Innenhofbereich zu einer attraktiven Gründ- und Erholungsfläche um.
Interessenten können sich bereits jetzt ganz unverbindlich mit der Märkischen Scholle in Verbindung setzen - auch Vormerkungen sind bereits möglich.

Hinweis: Genossenschaftsmitglieder werden dabei bevorzugt berücksichtigt.

Ansprechpartner ist Herr Oliver Glöde erreichbar unter: 030/896 008 29.