Aktualisiert am 30. April 2020! Corona-Krise: Unsere Maßnahmen!

Wichtig! Es gilt bis auf WEITERES:

Informationen für unsere Mitglieder (gültig bis auf weiteres!)

Stand: 23. März 2020

Genossenschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten der Corona-Krise

Liebe Mitglieder der Märkischen Scholle,

der Kampf gegen die Ausbreitung und die gesundheitlichen Folgen des Coronavirus bedeutet eine ernsthafte und noch nie dagewesene Herausforderung für uns alle. Uns ist bewusst, dass in diesen herausfordernden Zeiten auch Sie viele Ängste um die eigene, aber auch die Gesundheit Ihrer Liebsten bewegen. Die rasante Ausbreitung des Virus fordert in erster Linie unser Gesundheitssystem massiv heraus und stellt eine tiefgreifende Bewährungsprobe für unsere Gesellschaft dar. Gefragt sind Solidarität und Verantwortungsbewusstsein.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten als Genossenschaft haben wir versucht, auf das Coronavirus zu reagieren und vorerst nachfolgende Maßnahmen festgelegt:

  1. Alle Scholle-Treffs einschließlich des Gemeinschaftshauses Tempelhof sind bereits für alle Veranstaltungen geschlossen!
     
  2. Anmietungen der Gästewohnungen und der Scholle-Treffs sind nicht mehr möglich!
     
  3. Die ordentliche Vertreterversammlung, die ursprünglich am 24.03.2020 stattfinden sollte, wird verschoben!
     
  4. Aufteilung der Belegschaft ins Homeoffice, die Vor-Ort-Büros und die Geschäftsstelle.

    Wir bitten alle Mitglieder um Verständnis für diese Einschränkungen, die wir zu Ihrem und dem Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen haben. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie eindringlich bitten, Menschenansammlungen zu vermeiden und bei Kontakt mit anderen Personen, einen Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten.

    Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich noch nicht zuverlässig einschätzen, wann wir die Einschränkungen in Gänze aufheben werden. Dazu ist die aktuelle Lage zu dynamisch. Hierzu erhalten Sie jedoch rechtzeitig eine gesonderte Information. 

    Besuchen Sie daher bitte regelmäßig den Bereich Aktuelles auf www.maerkische-scholle.de, um stets auf dem Laufenden zu sein! Informieren Sie freundlicherweise (unter Beachtung der notwendigen Einschränkung sozialer Kontakte) auch Ihre Nachbar*innen, von denen Ihnen ggf. bekannt ist, dass sie keinen Internetzugang haben.

    Wir bitten Sie, die Kommunikation mit unserem gesamten Team nach Möglichkeit auf den E-Mail- oder Telefonkontakt zu beschränken - und dies auch nur in dringenden Fällen. Bagatellfälle ("tropfender Wasserhahn") werden warten müssen.

    Bitte beachten Sie, dass auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Märkischen Scholle von den seitens der Politik aktuell beschlossenen Ausgangsbeschränkungen sowie von Schul- und Kitaschließungen betroffen sind – kommunikative Einschränkungen sind daher unvermeidbar. Gleiches gilt für die von uns beauftragten Firmen!

    Noch einmal: Alle Maßnahmen dienen Ihrem Schutz genauso wie dem Schutz unseres Teams – so bedauerlich es auch ist!

    Natürlich wird diese Krise auch spürbare negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes haben. Diese wirtschaftlichen Auswirkungen werden nicht nur Firmen treffen, sondern sich auch auf viele Selbstständige, freiberuflich Tätige aber auch angestellt Beschäftigte aus besonders betroffenen Branchen auswirken.

    Wir möchten als genossenschaftliche Gemeinschaft verhindern, dass die derzeit anhaltend ernste Lage dazu führt, dass Sie sich infolge eines möglicherweise schlagartigen (und sei es teilweisen) Wegfallens Ihres Einkommens, auch noch Gedanken über den Verlust der eigenen Wohnung machen müssen.Von daher bitten wir alle, die im Zuge der Corona-Krise um Ihre Existenz fürchten müssen, sich rechtzeitig mit uns in Verbindung zu setzen. Gemeinsam werden wir staatliche und genossenschaftliche Unterstützungsmöglichkeiten prüfen und mit Ihnen gemeinsam versuchen, eine Lösung zu finden.
    Die Mitglieder der Märkischen Scholle können sich auf ihre Genossenschaft verlassen: Niemand, der „unverschuldet in Not“ gerät, muss sich Sorgen um sein Zuhause machen.

    Gerade jetzt sind genossenschaftliche Werte, vor allem jedoch Solidarität gefragt. Unabhängig davon, in welcher Form wir davon betroffen sind, dürfen neben dem Selbstschutz keinesfalls das Miteinander und die Menschlichkeit auf der Strecke bleiben.

    Bei aller gebotenen Vor- und Rücksicht bitten wir Sie, nachbarschaftliche Mittel und Wege zu finden, die gewährleisten, dass die Versorgung (z. B. Einkäufe) von besonders betroffenen und gefährdeten Mitgliedern – insbesondere sind dies alte und gehandicapte Menschen ohne unmittelbare familiäre Unterstützung – aufrecht erhalten bleibt.

    Wir haben es derzeit mit einer Ausnahmesituation zu tun, ja, mit einer Krise. Wir sind uns aber sicher, dass wir gemeinsam in der Märkischen Scholle diese herausfordernden Zeiten überstehen werden. Wir wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben und wir gemeinsam mit Kraft, Durchhaltevermögen und Geduld die Krise und ihre Auswirkungen auf den Alltag bewältigen.

    Bitte passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund.

    Mit freundlichen Grüßen

    der Vorstand

    Margit Piatyszek-Lössl                                  Jochen Icken
    Vorstandsmitglied                                          Vorstandsmitglied